Maps and index cards

The train stopped in Koblenz for half an hour and in Hamburg I am thrown from the subway because a madman is threatening the citizens and the police with a knife.

Before family obligations stoped me, I visited the Museum am Rothenbaum. There is an exhibition on cartography and color. After months of staring at the chronoscope, the real maps overwhelmed me.

The five Chinese phases, wuxing, have been incorporated into a Korean map. Red is the south, the west is white, black is the north, green is the east and yellow is the center.

I spend a long time in front of a pictorial map of Wutaishan, a Buddhist pilgrimage site about 350 km from Beijing. The pictorial maps are my favorite anyway, I could look at them for hours.

I learned that iron gall ink was made of iron and oak galls that are caused by chemicals injected by the larva of certain kinds of gall wasps.

In an adjoining room there is an exhibition about the women who worked in the museum at the beginning of the 20th century and who inventoried and drawn the museum pieces. Little biographical information and personal testimonies have been received from the women, but many have attended the arts and crafts school in Hamburg.

Henriette „Henny“ Wagener

Initially, from 1905, a male research assistant was entrusted with the inventory of the objects, but was replaced by female technical assistants from 1907. They earned 100 marks a month, which was half the pay of a male research assistant. The Hamburg Museum was the first in Germany to employ women as assistants. A draftswoman created index cards for 1,500 objects on average each year.

D-Dorf I

„Da waren wir letztzes Jahr auch… oder in Duisburg… oder in Dortmund… ich kann die ganzen Städte mit D nicht auseinander halten“, schreibt die Schwägerin. Gut, dass das in Duisburg oder Dortmund niemand weiß, denke ich bloß. Ich war noch nie in Düsseldorf, doch sein Ruf ist denkbar mies, nur reiche Schnösel dort. Kölner hassen es. Aber mir gefällt die Aussicht auf moderne Architektur und dass es von meinem Dorf meiner Stadt aus halbwegs erreichbar ist. Ich reise mit einem Granatapfel-Sämling, der zu klein und wurzellos ist, um über das Wochenende bewässert zu werden. Pflanzen-Reisende sind gute Reisende. Ich traf mal eine sehr nette junge Frau mit Zitronenpflanzen in der Bahn.

Ich lerne: Düsseldorf hat eine große japanische Cummunity, überall gibt es Restaurants mit wunderbarem Essen. In einem japanischen Supermarkt kaufe ich eine Süßigkeit, die köstlich schmeckt. Auch lerne ich: Horden kreischender Teenager sind eine Pest, sowieso das viele junges Partyvolk, auch im Hotel.

Am nächsten Tag frühstücke ich um 7, damit ich den jungen Hipstern aus dem Weg gehe. Das Buch trage ich mit mir, um einen Tisch zu besetzen. Das Handtuch-Buch, wichtiger Begleiter aller Alleinreisenden. Nach dem Frühstück dann doch sehr faul. Ich brauche Zeit, um mich auf den Weg zu machen. Jemand hat auf einer Wand mit Kreide ein Pamphlet mit Anweisungen und Telefonnummern hinterlassen. Tüte Milch besorgen. Menschenfleischhändler. Die Ampeln haben eine viel zu kurze Grünphase und einen aggressiven gelben Balken, der einen darauf hinweist, dass das Recht sich auf der Fahrbahn zu befinden bereits erloschen ist. So auffällig: Die Diskrepanz zwischen den zahlreichen Penner auf der Straße und den fetten Karren, die geräuschvoll an der Ampel beschleunigen. Google betrügt mich, dort wo Leysieffer (Meersalzschokolade!) sein sollte befindet sich jetzt eine andere Chocolaterie, ich kaufe trotzdem eine Tüte frische Schokolade (Zartbitter-Chilli, Weiß-Haselnuss, Vollmilch- Mandelsplitter). Ich lande gar nicht bei Architektur, sondern auf den Rheinwiesen. Die Woche steckt mir in den Knochen und ich schlafe unter einem Baum erst einmal wieder ein. Um mich herum laufen Menschen und sammeln Müll, irgendeine Mach-deine-Stadt-schöner-Aktion. Auf dem Rückweg streife ich die Kö, ein kompletter Stress auf einen Samstag, obwohl ich schon neugierig gewesen wäre. Zumindest einmal von der Seite Schuhe für 2000 Euro. Vor den Restaurants stehen lange Schlangen und warten auf einen Tisch. Ich werde später essen. Für fünf Minuten laufe ich einer Frau mit einem wunderbaren Parfum hinterher.

Köln hier & da

Auf dem Rückweg vom Meer eine Nacht in Köln verbracht, im Motel One, an das ich seit der WikiCon 2014 angenehme Erinnerungen habe. Ich mag den Innenhof mit den Backsteinbauten und den über alles wachsenden Pflanzen. Am nächsten Tag treffe ich Edmond Goncourt, den ich seit vielen Jahren eher mit einem halben Auge verfolge und der mir vor allem durch seinen eigenweltlichen Blick beim Fotografieren aufgefallen ist, denn seine Texte habe ich nie wirklich gelesen. – Wie schräg das ist, wie man sich selbst im Vorfeld gleich raus sortiert. Immer noch. (Das ist zu abgehoben, das verstehst Du eh nicht usw.). Dabei sind sie eigentlich ganz schön, die Texte. Merke ich… jetzt. – Das Arbeiterkind in mir steht dann auch nervös in der Bahnhofshalle: Ob denn mein bildungsbürgerliches Know How für Smalltalk reichen wird? Ich habe Glück und der echte Goncourt ist geerdet genug, um mich zu entspannen und gebildet genug, um nicht zu langweilen. Sowieso: Was für ein wunderbarer Mensch. Zu Hause merke ich, dass mich seine (wieder) Text-Existenz irgendwie stört. Wäre lieber einfach weiter geschlendert, so plaudernd und schauend und nicht wissend, wo genau ich eigentlich bin. Dafür gibt mir die Unterhaltung einen Ruck, doch noch einen Baum für O. über Kölner Grün pflanzen zu lassen, etwas, das ich schon seit 1 1/2 Jahren plane und immer wieder aufschiebe, natürlich auch wegen der Kosten. Aber wenn Menschen wie Goncourt viel Geld für totes Holz ausgeben können, kann ich das doch auch für lebendiges, oder? (Argumentiere ich mit mir selbst).

[Break: Das erste, das ich sehe als ich die Arbeits-E-Mails öffne: Mein Lieblings-A., der Hausmeister, ist tot, nicht mal 60.]

Heute: E. und R. sind mit Wohnmobil ein paar Tage von Ehrenfeld nach Trier gekommen. Letztes Jahr waren beide mein erster Besuch nach dem Frühjahrs-Lockdown, sehr dankbar dafür. Dieses Jahr waren beide die ersten, die ich seit Monaten umarme, wieder sehr dankbar. Es stellt sich raus, dass sie auf der Flucht vor den Wirren der letzten Monate sind, welche sich über den Tisch eines thailändischen Imbiss vor mir ausbreiten. Irgendwo muss der Kram ja hin. Misstrauisch beäugen sie die Zukunft, „was-denn-da-jetzt-noch-kommt“. Nix, sage ich, ab jetzt wird alles besser. Und seltsamerweise fühlt es sich für mich tatsächlich auch so an. Ich rede noch was von SelfCare, weiß aber jetzt schon, dass E. sich nicht dran hält. Was die beiden auszeichnet: Sie sind die einzigsten meiner Bekannten, die die Trierer Stadtwerke besichtigt haben, um die Architektur zu fotografieren. Und Mariahof. Eben doch die besseren Touristen. Kommt bald wieder.

Im Schwarzwald

Es regnet aus Eimern, aber die Gästekarte ermöglicht es einem im ganzen Schwarzwald den Nahverkehr zu nutzen, sogar bis Basel, und ich war ja noch nie in der Schweiz (Sowieso scheint der Nahverkehr hier sehr menschenfreundlich zu sein, Besitzer einer Zeitkarte (z.B. Jobticket) können in den Sommerferien ebenfalls in ganz Baden-Württemberg herumfahren). Meine Leseliste richtet sich nach dem, was mir begegnet: Indisches Springkraut, Sonnenblumen(felder) und roter Sandstein (das Rathaus in Basel). Das indische Springkraut wird auch Bauernorchidee genannt und tatsächlich muss ich als erstes an Orchideen denken, als es mir am Wegesrand begegnet. Es stammt vom indischen Subkontinent, wurde im 19. Jahrhundert als Zierpflanze hier eingebürgert und bildet nun ein Neophyt, der als invasive Art vielfach bekämpft wird. Tatsächlich wuchert es an allen Ecken und Enden, ist aber sehr schön.

Während der Zugfahrt nach Basel fahre ich an vielen Sonnenblumenfeldern vorbei. Ihre Samen wurden 1552 von spanischen Seefahrern nach Europa gebracht. Ich lerne, dass diese sehr viel Kohlendioxid binden, eine große Pflanze bindet pro Tag das in einem Raum von 100 Kubikmetern vorhandene Kohlendioxid. Sie haben ihr maximales Wachstum bei einer Temperatur von 20 Grad, was erklärt, dass meine in diesen Jahr, in dem der Sommer mehr ein Herbst ist, so spärlich wachsen. Darüber hinaus richten sie sich nach der Sonne und nach Mittag aus, sind also Kompasspflanzen (andere Kompasspflanzen drehen sich bewusst von der Sonne weg, um nicht zu verbrennen). Diese Sonnenanbetung nennt sich Heliotropismus.

In Basel selbst beeindruckt mich vor allem das Rathaus, das aus rotem Sandstein gebaut wurde. Trotz Dauerregen leuchtet es intensiv im Stadtbild. Ich vermute, dass es sich um roten Mainsandstein handelt, der in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg vorkommt. Recherchen ergeben, dass es sich um Wiesentaler (Schopfheim) Sandstein handelt und der Mainsandstein nur zum Flicken verwendet wurde. Sandstein ist ein Sedimentgestein, dass zumindest aus 50% Sandkörnern besteht. Er besteht also aus Kleinsttrümmern verwitterter und abgetragener Gesteine und entsteht durch Verkittung. „Durch den Auflastdruck der jüngeren, überlagernden Ablagerungen sowie durch Ausfällung von Mineralen, die im Meer- oder Grundwasser gelöst sind, oft auch durch die im Sandstein selbst enthaltenen Minerale kommt es zur Verfestigung (Diagenese) des Sandes. Dieser Prozess läuft unterschiedlich schnell ab und dauert zwischen wenigen Jahrzehnten und mehreren Millionen Jahren.

Was sich bei dem nassem Wetter sehr bewährt hat: Ein zusammenfaltbarer Wasserkocher und ein zusammenfaltbarer Becher für den Tee zwischendurch. Was für ein August.

Frankfurt

Der Mensch braucht Rituale und ich chinesischen Dumplings von Aunt Zongs Noodle Bar am Frankfurter Hauptbahnhof. Dauerhafte Frankfurt-Erinerungen: Die erste Wikimania 2005, die Zeit als P. hier ihr Referendariat gemacht hat & ich öfter „kurz“ für’s Wochenende von Hamburg nach Frankfurt fuhr, unsere Besuche im Palmengarten, die hausgemachte Limonade bei Die-Kuh-die-lacht. Später dann Offenbach, die Dachterase in dem Haus von R. Und eben chinesischen Dumplings. Ich mag sie am liebsten gekocht, es gibt sie aber auch dedämpft, fritiert oder gebraten. Die Herstellung ist denkbar einfach, der Teig besteht nur aus Mehl, heißem Wasser und Salz. Und Dumplings und Empanadas brachten mich auf die Teigrolle, die 10 Mal besser ist als ein Nudelholz.

Frankfurt: Presroi, Kellerkind and Zenogantner preparing the welcome desk at Wikimania 2005. Photo: Dirk Ingo Franke CCBYSA 2.0

Die Flutkatastrophe sitzt mir im Nacken und ich habe zu wenig geschlafen, aber wegfahren hilft für Abstand. Ein paar Mal notiere ich die Tage „Ich wil einen Liebhaber und ans Meer fahren.“, weil mir alles zu viel ist. Praktischweise kann man auch ohne Liebhaber nach Frankfurt fahren, es wäre mir auch zu viel, jetzt noch einen auftreiben zu müssen. Im Palmengarten soll der Titanenwurz blühen, lese ich auf der Hinfahrt. Also muss ich dort hin. Ein bisschen erschreckt mich, dass er nach Aas riechen und Wärme produzieren soll – damit er Käfer anlockt, die für seine Bestäubung sorgen. Der Palmegarten feiert darüber hinaus sein 150jähriges Jubiläum (Er wurde seinerzeit aus tropischen Baum- und Pflanzenbestände der Orangerie von Schloss Biebrich gegründet).

Titanenwurz im Frankfurter Palmengarten

Am nächsten Tag angekommen, nehme ich den Geruch vor allem als süßlich wahr. Ich habe keine Ahnung wie Aas riecht. Ich war schon mehrere Male in der Pathologie, aber Menschenleichen riechen deutlich strenger und sind vom Geruch her kaum zu ertragen. Besonders beeindrucken mich anschließend vor dem Tropengewächshaus diw Nelumbo nucifera, die indische Lotusblume. Ich hatte mir Lotusblumen wie Seerosen immer wassernah vorgestellt, aber die Blüten ragen auf Stengeln weit aus dem Wasser heraus. Wunderschön und seltsam die Lotussamenkapseln, die wie Duschbrausen aussehen.

Indische Lotusblume

Cochem

View from the brige

Cochem is a typical tourist village on the Moselle. Known for wine (like all the villages here) and the imperial castle, which was first mentioned in written sources in 1130. It’s 45 minutes from my apartment, so it’s perfect for a weekend getaway. The village has narrow streets and is relatively crowded this weekend, so I also wear an FFP2 mask outdoors. The guest house’s wife says it is the first weekend when tourists come again as usual. Last year there were a lot of tourists in the summer, but this year many are trying to go abroad. The Dutch are also missing, who have high corona numbers again and have to be quarantined here for 14 days – which nobody wants. This region is a typical region for Dutch tourists as it is the mountains that are closest. In return, people here go to Netherlands because it is the sea that is closest. In addition, people avoid the train, most of them come by car, she tells me.

Activities that are done here: hiking, buying wine, visiting the imperial castle, riding the chairlift, boat tours, general shopping, eating and drinking, visiting a historic mustard mill and buying mustard. Many motorcyclists also drive the route along the Moselle and stay for one night.

Chairlift

I was too conceited to take the chairlift, so I hiked to the summit cross on foot, but it was very steep and it took me almost an hour. On the way back I walked another path that ended behind the train station and there were almost no people on it, very pleasant.

A little drawing

In the afternoon I made a little sketch on the bank of the river. I have made up my mind to draw more again, but who knows if that will work. I just have too many interests, which has been annoying me for several months because I feel like I’m only halfway through with everything.

112

Es passiert natürlich dann, wenn man es nicht erwartet. Ich wollte nur ein Softeis mit Schokoladenüberzug und grübelte gerade, wann ich das letzte Mal eines gegessen hatte. 

„Können Sie bitte einen Krankenwagen anrufen, meiner Freundin geht es nicht gut“.

„Was hat sie denn?“ frage ich deppert & denke noch ich muss das (C)ABCDE-Programm abspulen.

„Es geht ihr nicht gut, können Sie bitte einen Krankenwagen rufen?“

Das Adrenalin blockiert meinen Orientierungssinn, ich sollte eigentlich wissen, wo ich bin, zumindest weiß ich, dass der Ort das erste ist, wonach sie fragen werden. Die 4 (oder waren es 5?) W’s gibt es so nicht mehr, sondern nur noch 2: W(o) und W(arten auf Nachfragen).

„Wo sind wir hier?“, frage ich. „Spitalerstraße“. Ich weiß natürlich, dass ich gegenüber des Hauptbahnhofes bin, aber der Straßenname (den jeder kennt) ist einfach weg.

„Ja, also dann 112…“.

„Hier Feuerwehr Hamburg, bitte legen Sie nicht auf“ „Ja, Hallo – wo sind Sie?“. 

„Hauptbahnhof, Ecke Spitalerstraße“.

„Auf welcher Seite der Spitalerstraße?“

Die Frage verwirrt mIch, ich dachte, das wäre klar. Aber vielleicht hat er mich nicht verstanden.

„Ist da ein Nike-Laden?“, fragt der Mensch in der Leitung.

„Apollo… Ja, da ist ein Nike-Laden“.

Dann fängt er an, Symptome abzufragen. Schwindel? Schmerzen in der Brust? Sie hat ein Brennen in der Brust. Sie solle sich aufsetzen, jedenfalls mit erhöhtem Oberkörper. Nichts essen, nichts trinken, keine Medikamente.

„Wie könne wir Sie erreichen?“

„Sehen Sie nicht meine Nummer im Display?“

„Doch, können wir die nehmen?“

„Ja“.

„Wir schicken jemanden, wenn es schlimmer wird, rufen Sie bitte nochmal an“.

„Haben Sie gesagt, wie lange es dauert?“ fragt ihre Freundin.

„Nein, sage ich, aber meisten so 10-15 Minuten“.

Ich weiß, dass in Hamburg die gesetzliche Hilfsfrist bei 8-10 Minuten liegt, aber auch, dass das nicht immer machbar ist. Vielleicht sonntags schon. Ich bin unsicher, ob ich hätte lügen sollen. Da ihre Freundin bei ihr ist, ist meine Rolle irgendwie unklar. Normalerweise hätte ich die Patientin jetzt beruhigt und sage auch jetzt mehrmals: „Es kommt gleich jemand“. Abschirmen muss man am Hauptbahnhof nicht groß jemanden, hier könnten alle in Ruhe sterben, denke ich, ohne dass es irgendeinen interessieren würde.  Wahrscheinlich passiert das auch so. Mir fällt auf, wie lange einem die Zeit vorkommt und auch, dass man eigentlich gar nicht weiß, _was_ man dann eigentlich genau reden soll, wenn der Patient bei Bewusstsein ist. Ich denke die ganze Zeit, naja, sie ist bei Bewusstsein, dann ist es ja erst mal nicht soooo dramtisch, aber das kann ich natürlich nicht sagen. Auch die blöden Gedanken die man zwischendurch hat, wie „Verpasse ich meinen Zug?“. Ich winke dem Rettungswagen als er um die Ecke fährt. Als der erste Sanitäter aussteigt, fängt sie an zu weinen. Die Anspannung muss größer gewesen sein als ich dachte. „Wir sind gleich da“, sagt er. Ich kläre kurz, dass ich angerufen habe, beuge mich nochmal über sie uns sage: „Alles Gute für Sie“ und ziehe mich dann zurück. Brauche selbst noch ca. 30 Minuten um wieder runter zu kommen. Schreibe einer DLRG-Kollegin per WhatsApp. Ob es mir gut ginge, fragt sie, und wenn ich reden wolle, solle ich anrufen. So, wie es sein sollte.

Photographs and Hannah Arendt

On the banks of the Rhine, photographer Till Eitel exhibits his street photography of Paris in public spaces. Disturbing: a sign indicates that in May all pictures of same-sex couples, people of color and non-Christian religions were stolen. The police are investigating. The Rhine has a lot of eddies, as a lifeguard I can see that, but signs warn against swimming.

At the Bundeskunsthalle I see an exhibition about the philosopher Hannah Arendt, which is refreshing because it is actually based on the intellectual works of Arendt and is less biographically structured. I am particularly interested in the work about the Jewess Rahel Varnhagen, whom I was not familiar with. I am familiar with Arendt mainly because of her work Vita Activa and I am sympathetic because of the emphasis on practical work and the relationship to the public. Of course, I am also familiar with the work on the Eichmann process.

What I love very much about Bonn and which I haven’t noticed so far: The many small flower shops. Trier is more characterized by two large garden centers, Lambert and Dehner. In Bonn there are small shops selling flowers and plants in many corners, as well as stalls in the squares.

تمرن يوم الجمعة :السفر

.سأذهب اليوم إلى بون. سأزور معرض عن حنة آرنت. كانت فيلسوفة ألمانية. غادرت ألمانيا خلال الحرب لأنهآ كانت يهودية

انا سوف أسكن في الفندق بجانب المحطة. أحب الإفطار في هذا الفندق. يوجد حديقة نباتات في بون أيضا.سوف أزوره يوم الأحد.في الصباح آنا كنت قي المؤتمر على الخط. انا سمعت محاضرة  عن التعلم الإلكتروني

Life in Germany: The Botanical Garden of Hamburg

The botanical garden of Hamburg is part of the university and is a scientific collection for teaching and research tasks of the biological institute. It was renamed Loki-Schmidt-Garten in 2012, after the wife of the former Federal Chancellor Helmut Schmidt. Both were heavy smokers and at the 2013 International Garden Show I smoked a cigarette in memory of her, but I stopped smoking quite a while ago. The first botanical garden of Hamburg was opened in 1821 and was located on the ramparts. The tropical greenhouses are still located there today. In 1973, as part of the former International Garden Show, it was decided to move the garden to its current location to the western part of the city. In the entrance area there is a sculpture called „Adam plunders his paradise“.

The first and oldest botanical garden in the world, which is still in its original location in, is the Padua Botanical Garden called Orto Botanico di Padova. It was founded in 1545. Other early botanical gardens were founded in Pisa by Luca Ghini in 1544, as well as in Florence (1545) and Bologna (1568).

In order to enter the botanical garden of Hamburg you have to book a time slot – as everywhere at the moment – and wear a mask. The garden is divided into three areas: plant systematics, plant geography and plant and man. I am particularly interested in the poisonous plants and I have to think of Curare and how it is shot with arrows. It creates a Apnea. I was surprised that many of them were yellow in color, like Greater Celandine (Schöllkraut), Golden Rain (Goldregen) und Welsh Poppy (Wald-Scheinmohn). The celandine in particular is a weed that is widespread in Germany. I didn’t recognized the Welsh Poppy before but it seems to be widespread as well.

It quickly becomes clear that there are far too many plants in the 25 acres to delve into all of them. You have to visit the garden several times and can only devote yourself to a few plants at a time. This time I was particularly fascinated by the Brazilian Giant Rhubarb (Mammutblatt). The plant grows up to three meters high and I can stand under it perfectly. It doesn’t seem to like living here, however, because in winter it has to be protected from freezing with leaves or brushwood outdoors in Central Europe. Originally, the plant grows in the cool and humid regions of southern Brazil, where it occurs in bog and marshland, on rocky streams or at the edge of water.

Like many botanical gardens and parks, this one also has a Japanese Garden. I learned that there are differences between Japanese and Chinese gardens: in Chinese gardens there is a house in the middle. They should be viewed from the inside of the house, whereas Japanese gardens should be viewed from the outside. Above that Chinese gardens were inspired by Chinese inland landscapes, particularly Chinese lakes and mountains, while Japanese gardens often use miniaturized scenery from the Japanese coast.