Im Herbst

Ein Oktober (weitgehend) ohne Reisen. Mit der Hoffnung zur Ruhe zu kommen, was nur wenig funktioniert. Diese Woche das erste Mal unschön angeschossen worden mit persönlichen Beschuldigungen, gelogenen Informationen und was man sich so ausdenken kann. Bin nicht sicher, ob ich mit diesem Aspekt der Gremienarbeit umgehen kann und überhaupt geeignet bin. Für das politische und den ganzen Dreck. Aber mir gefällt die Arbeit mit Gesetzestexten und das Strukturierte, das darin liegt.

Als Ausgleich den ersten Kürbis geschnitzt, wenn ich auch kein Freund von Halloween bin. Mir gefallen die handwerkliche Tätigkeit, die Gesichter, die entstehen, das Licht und der schöne Kürbis-Geruch. Bin immer weiter weg von den ganzen Coolness-Konzepten, die sich von „dem Normalen“ abgrenzen müssen und „die-Dinge-müssen-so-und-so-sein“.

Ich weiß ja auch nicht. Meine Idiotie. Warum bist Du so ruhig und ich bin es nicht? Im Supermarkt nehme ich eine Flasche Federweißer. Dinge, die es nur zeitweilig gibt und die eine Jahreszeit markieren. So wie erste Erdbeeren im Mai. Ich schaue noch einmal die Gärtnerin von Versailles. Ich mag all das Üppige an dem Film. Und ich mag Kate Winslet. Ich habe so schwere Augenlider. Vielleicht bin ich am Sonntag wach.

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